Livestream der Konferenz – „Stark im Beruf“ wird verlängert

Margit Gottstein bei der Konferenz zum Bundesprogramm „Stark im Beruf" (c) BAFzA/Jennerich

„Stark im Beruf wird um sechs Monate verlängert  - bis Ende 2022. Ziel ist, dadurch auch geflüchteten Müttern aus der Ukraine länger zur Seite zu stehen. Bereits seit 2015 hat das Bundesprogramm rund 17.500 Migrantinnen mit Kindern bei ihrem beruflichen (Wieder-)Einstieg unterstützt. Viele der bisherigen Teilnehmerinnen konnten in eine Ausbildung, eine Beschäftigung oder eine Qualifizierung weitervermittelt werden. Auf einer Konferenz mit Margit Gottstein, Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, und Projektmitarbeitenden sowie Teilnehmerinnen standen die Erfolge des Bundesprogramms im Vordergrund. Dabei dankte Margit Gottstein den bundesweit 85 "Stark im Beruf"-Kontaktstellen für ihren Einsatz.

Margit Gottstein: „Die Kontaktstellen haben Pionierarbeit geleistet. Denn den Ansatz, Migrantinnen mit Familienverantwortung auf ihrem individuellen Weg in die Erwerbstätigkeit zu begleiten, hat es vor 'Stark im Beruf' nicht gegeben. In sieben Jahren Programmlaufzeit haben die Beschäftigten der Kontaktstellen großes Engagement und viel Flexibilität bewiesen. In den letzten Monaten haben sie auch ukrainische Frauen bei der Erstorientierung unterstützt. Und sie haben starke Verbindungen zu Unternehmen vor Ort geknüpft, die sich zu einem breiten Netzwerk für Migrantinnen entwickelt haben. Seit Ende vergangener Woche wissen wir, dass es mit 'Stark im Beruf' als Bundesförderung weitergeht. Das begrüßen wir sehr."

Die Kontaktstellen stehen den Müttern beim Jobeinstieg zwischen sechs und zwölf Monaten beiseite. Ihre Arbeit im Bundesprogramm "Stark im Beruf" wurde von 2015 bis Juni 2022 mit insgesamt 40 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Auf der Abschlusskonferenz standen die erfolgreichen Lebenswege der Teilnehmerinnen von „Stark im Beruf" im Mittelpunkt. Drei Mütter mit Einwanderungsgeschichte berichteten, wie das ESF-Programm für sie zum Sprungbrett in den Beruf wurde. Bei der Tagung wurde außerdem eine Broschüre mit weiteren Portraits von erfolgreichen Teilnehmerinnen vorgestellt.