Instrumentenkoffer

Mütter mit Migrationshintergrund haben hohe Erwerbswünsche, zugleich sind sie am Arbeitsmarkt unterrepräsentiert. Was braucht es, um sie erfolgreich in Erwerbstätigkeit zu integrieren? Welche Unterstützungsbedarfe hat die Zielgruppe und welche Angebote wirken effektiv? 

Das ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ergänzt die Regelangebote der Arbeitsförderung niedrigschwellig. Denn weder erfolgt die Erwerbsintegration von Migrantinnen marktförmig durch ein Matching von Arbeitsangebot auf der einen Seite und Nachfrage in Mangelberufen auf der anderen Seite, noch können Jobcenter und Arbeitsagenturen die Betreuung der Kundinnen in so ausreichendem Maße übernehmen oder die „Stille Reserve“ so erreichen, dass die Erwerbspotenziale voll erschlossen werden. 

Deutschlandweit haben in „Stark im Beruf“ insgesamt 115 Kontaktstellen zwischen 2015 und 2022 verschiedenste Instrumente zur Arbeitsmarktintegration der Zielgruppe in enger Kooperation mit dem örtlichen Jobcenter erprobt und umgesetzt. Die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen bieten dabei den Mehrwert, der einzelnen Frauen und in vielen Einzelmaßnahmen oft fehlt: Sie haben den Überblick über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, über den regionalen Arbeitsmarkt und über Wege für den Jobeinstieg. Darüber hinaus kombinieren sie niedrigschwellige und alltagsorientierte Sprachbildung mit der sozialen Integration der Teilnehmerinnen und einem geschützten Umfeld. 

Die erfolgreichen Ansätze sowie der Wissens- und Erfahrungsschatz zur zielgruppengerechten Arbeitsmarktintegration werden in diesem Instrumentenkoffer durch das Kompetenzzentrum für die Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gebündelt.

Zusätzlich zu der Darstellung auf der Internetseite, können Sie den Instrumentenkoffer als Datei (PDF, 1,24 MB, barrierefrei) herunterladen.